Paul von Hindenburg in Medingen |
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General von Hindenburg, der spätere Reichspräsident und seine Familie waren mit Niedersachsen aufs Engste verbunden: im März 1911 erbat er seinen Abschied als Soldat und ging nach Hannover in den Ruhestand. In Hannover, wo er schon als Leutnant gern geweilt hatte, lebte Hindenburg recht zurückgezogen. Er pflegte eine kleine, gewählte Geselligkeit, trat auch in Verbindung zum Verein ehemaliger Kameraden des Gardekorps in Hannover, das ihn zum Ehrenmitglied ernannte und dessen Veranstaltungen er stets besuchte, machte gern lange Spaziergänge durch den herrlichen Eilenrieder Stadtwald, hielt sich aber von öffentlichen Auftritten fern. |
Feldmarschall v. Hindenburg war familiärbedingt verbunden mit Medingen |
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Begrüßung des Reichspräsidenten durch die diensttuenden Gendarmen der näheren Umgebung: v.r.n.l.: 2. von rechts Hauptwachtmeister August Suhr (Ebstorf), Hauptwachtmeister Wilhelm Zacher (Barum), Hauptwachtmeister Bohn (Bevensen), Hauptwachtmeister Reuscher (Emmendorf) und Obermeister Rex aus Bevensen. Links im Vordergrund Schwiegersohn Christian von Pentz, im Hintergrund das alte Amtsgericht (um 1927). |
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Nach dem 1. Weltkrieg ging der gefeierte Generalfeldmarschall und "Held von Tannenberg" wiederum nach Hannover, um seinen Ruhestand fortzusetzen. Sein Schwiegersohn, der Hannoveraner von Pentz rückte im Laufe der 20er Jahre, ebenso wie sein Sohn Oskar, zum Generalleutnant auf, seine Garnisonsstadt wurde Lüneburg. Auf der Suche nach einer angemessenen Wohnung in ruhiger Lage kam, die Familie von Pentz auf das leerstehende Amtsrichterhaus in Medingen. Der Medinger Amtsgerichtsrat Stölting residierte auf seinem Rittergut in Bruchtorf und benötigte die ihm zustehende Dienstwohnung nicht. |
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Paul von Hindenburg bei einem Spaziergang durch Medingen, begleitet von seiner Tochter Annemarie und seinem Schwiegersohn Christian von Pentz. Im Hintergrund das "Hotel Vier Linden" (um 1927). |
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Der ganze Ort war in heller Aufregung, wenn der Generalfeldmarschall und spätere Reichspräsident Tochter, Schwiegersohn und Enkel in Medingen besuchte. Dann waren die Bevenser Bürger auf den Beinen, bildeten Spalier und winkten. Der Kyffhäuserbund trat an, eine Kapelle spielte, die Soldaten aus dem 1. Weltkrieg begtrüßten ihren ehemaligen Oberbefehlshaber und gedachten der gefallenen Kameraden, deren Namen auf Tafeln in der Bevenser Dreikönigskirche und auf dem Medinger Waldfriedhof festgehalten sind. |
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Paul von Hindenburg im Kreise der Familie von Pentz in Medingen vor dem Hintereingang des Amtsrichterhauses, v.l.n.r.: Schwiegersohn Christian von Pentz, Tochter Annemarie von Pentz (geb. von Hindenburg), Christa von Pentz und die Enkelkinder Sabine, Bernd-Dieter und Victoria (um 1927). |
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Die Bevenser Gendarmen "stehen stramm" vor dem höchsten Repräsentanten Deutschlands (um 1927). |
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Zahlreiche Einheimische versammelten sich am Amtsgericht um den Reichspräsidenten und Feldmarschall zu sehen (um 1927). |
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Jede Bewegung des Feldmarschalls wurde auf Zelluloid gebannt.V.l.n.r.: Annemarie von Pentz, Bernd-Dieter von Pentz, Paul von Hindenburg und Christian von Pentz (um 1927). |
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Gemütliches Beisammensein im Kreise der Familie, v.l.n.r.: Annemarie von Pentz, Paul von Hindenburg, Christa von Pentz und Christian von Pentz (um 1927). |
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Das Automobil wartet bereits auf den Reichspräsidenten (um 1927). |
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Reichspräsident Paul von Hindenburg und Schwiegersohn Christian von Pentz beim Verlassen des Amtsrichterhauses (um 1927). |
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Der Gedenkstein hinter dem Amtsrichterhaus an der Ilmenau erinnert an den gefallenen Enkelsohn von Hindenburgs, Bernd-Dieter von Pentz, der sich gerne an dieser Stelle aufhielt. |
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Hier können Sie sich den Presseartikel aus dem BLICKPUNKT Bad Bevensen "Staatsbesuch mit Ziege - Hindenburg in Medingen" herunterladen. |
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