Demminer Erinnerungsstein

Demminer Erinnerungsstein

Der Rat der Stadt Bad Bevensen hatte am 22. März 1979 beschlossen, die Patenschaft für die Bürgerinnen und Bürger des Kreises und der Stadt Demmin, die wegen der Teilung unseres Vaterlandes nicht in ihrer Heimat leben konnten und dieser verbunden waren, zu übernehmen.
Anlässlich des 4. Bundestreffens am 04. Mai 1984 wurde die Patenschaft dadurch besonderer Ausdruck verliehen, dass eine Straße den Namen „Demminer Allee“ erhielt und daneben ein Eichenhain sowie ein Gedenkstein mit Bronzeplatte eingeweiht wurden.
Die Bronzeplatte trägt folgende Inschrift:
DEMMINER EICHENHAIN – VERTRIEBENE UND GEFLÜCHTETE BAD BEVENSER BÜRGER AUS DEM BALTIKUM, DER PROVINZ BRANDENBURG, MECKLENBURG, OSTPREUSSEN, POMMERN, SCHLESIEN UND DEMMIN STIFTEN DIESEN HAIN DER NEUEN HEIMAT.

Demminer Erinnerungsstein an der Demminer Allee.

Eingelassene Bronzeplatte.

Im Jahre 2005 wurde die Patenschaft in der Hansestadt Demmin offiziell beendet, doch der Gedenkstein und der Straßenname „Demminer Allee“ bleiben der Nachwelt weiterhin in Bad Bevensen erhalten.

Demminer Allee:

Demminer Allee: Erinnerung an die Patenschaft, die von 1979 bis 2005 bestand.